nochmal Frage von der älteren Anfängerin

  • Hallo

    Also , ich habe all eure netten, hilfreichen, lustigen Beträge gelesen.

    Nun habe ich noch Folgefragen:

    Ca im März möchte ich mit den Grundkurs beginnen. Da ich mit eigenem Motorrad fahren lernen möchte, ist meine Idee, im Januar viele Motorräder anzuschauen, Testsitzen etc. Macht es Sinn, das Motorrad im Januar bereits zu kaufen, aber noch nicht einzulösen. Ich kann nicht mehr warten!

    Da ich halt nicht viel Ahnung habe und niemanden in der Nähe, der mich begleiten könnte, meine Frage: wie habt ihr euer erstes Motorrad gekauft? Ich möchte nicht einfach zu den Händlern gehen ohne viel Ahnung, die mir dann etwas verkaufen wollen, das gar nicht passt. Oder wie habt ihr das gemacht? 🙂

  • Ich hab's genau so gemacht, hab mich draufgesetzt und das zweite gekauft, sogar noch ohne Lernfahrausweis.

    Ich bin aber auch eher gross und habe da andere Probleme als du sie hast :winking_face:

    An deiner Stelle würde ich schon Probefahrten machen. Hol dir ein Lernfahrausweis und los. Lass es dir erklären und dann einfach machen. Ich bin auch direkt von Parkplatz des Händlers auf die Strasse. Hab mich da auch direkt wohl gefühlt.

    Wieso ein Motorrad kaufen und nicht einlösen? Das macht doch gar kein Sinn.

    Kostet ja auch nicht die Welt das eingelöst zu lassen, an nem schönen Samstag kannst dann trotzdem mal ne Stunde fahren gehen.


    Ich würd einfach mal machen, immer überlegen und ah was könnte denn und uh was ist wenn.. finde es raus.

  • Ca im März möchte ich mit den Grundkurs beginnen. Da ich mit eigenem Motorrad fahren lernen möchte, ist meine Idee, im Januar viele Motorräder anzuschauen, Testsitzen etc. Macht es Sinn, das Motorrad im Januar bereits zu kaufen, aber noch nicht einzulösen. Ich kann nicht mehr warten!

    Also, ich habe meine ER-6 2024 Anfang Saison (April oder so) gekauft, hätte ich dieselbe im Winter gekauft hätte ich mir wahrscheinlich schon ein paar hundert sparen können, weil dann fährt in der regel keiner, und die meisten verkaufen ihre Motorräder dann auch zu "Winterpreisen"

    Bei den meisten Versicherungen zahlt man nur 9 Monate, darf aber das Kontrollschild das ganze Jahr lang behalten und fahren, also spricht nichts dagegen, sondern eher dafür, jetzt (noch) im Winter ein Motorrad zu kaufen.

    wie habt ihr euer erstes Motorrad gekauft?

    Planlos, wirklich, meine Kriterien waren "ca. 3000chf, Japaner, mit Vollverschalung", naja, relativ naiv XD

    ch möchte nicht einfach zu den Händlern gehen ohne viel Ahnung, die mir dann etwas verkaufen wollen, das gar nicht passt.

    Also, bei *vertrauenswürdigen* Händlern, GOOGLE REVIEWS ANSCHAUEN!!!! kann man nichts falsch machen, am besten einfach ein Budget im Auge haben, und sich daran halten, Leasing und Ratenkäufe sind für mich persönlich ein no-go, Motorräder haben einen viel zu grossen Wertverlust dafür, besonders bei neuen.


    Google Review Beispiel

    Über 1000 Bewertugen, und trotzdem unter 4 Sternen, oder sogar knapp an 3? Da würde ich mal kurz durch scrollen und schauen woher eigentlich die ganze Negativität kommt (na, wer kann raten wer das wohl ist)

    FRNX015 > Franxx 015
    Z000 > Ziemlich - 0 Vorbereitung, 0 Plan, 0 Budget (Verkauft)
    SG-x06 Sleipnir > Symphogear

    Einmal editiert, zuletzt von Mizz141 (30. Dezember 2025 um 06:53)

  • Ich hab im Argau ein Schnupperkurs besucht (im 1.-2 Gang um die Halle rollen, und Crashkurs auf was man so achten sollte) festgestellt das es mir definitiv gefällt und mich mal bisschen umgeschaut was es so gibt was mir optisch und grössentechnisch passt. Dann hab ich mich eingekleidet -> Helm/Hose/Jacke/Handschuhe (war bei einem kleineren Motorradbekleidungsladen die mich 3h beraten haben)
    Anschliessend beim Händler bei mir ums Eck auf ne Ninja 650 gesessen, erkundigt auf wann er mir son DIng auftreiben kann und direkt bestellt. Die Woche drauf zum Fahrlehrer damit ich die ersten paar Meter "betreut" fahren kann, (Anfahren, Vollbremsen, Wenden ect.) 2 Wochen drauf das eigene Motorrad abgeholt.. :grinning_squinting_face:

    Ein Motorrad zu besitzen ist wie Kekse in der Kirche zu essen: Viele werden Dich verurteilen aber insgeheim wollen sie es auch... :winking_face:

  • Also , ich habe all eure netten, hilfreichen, lustigen Beträge gelesen.

    Gut, freut mich zu hören :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Macht es Sinn, das Motorrad im Januar bereits zu kaufen

    Aus meiner Sicht ja -> das Occ, Angebot ist eigentlich am grössten. Ist aber NUR OK, wenn Du genau weist was Du willst, bzw. brauchst. Als Neulenkerin nicht zu empfehlen. Begnüge Dich keinenfalls mit nur "Probesitzen"

    aber noch nicht einzulösen

    Spielt wohl in monetärer Hinsicht kaum ne Rolle :winking_face: Die Frage ist eher, kannst Du es verkneifen etwas zu tun was Du nicht tun solltest?

    Da ich halt nicht viel Ahnung habe und niemanden in der Nähe, der mich begleiten könnte

    Geh nicht alleine, es hat hier im Forum genug Gentleman die auch einer "älteren" Anfängerin (Deine Worte) behilflich sind

    Testsitzen

    und Test Manöverieren -> Beides Quatsch!!! Kauf kein Motorrad welches Du nicht gefahren bist!

    Dies kann Dir gleich schnell wie Du begeistert warst von dem Gedanken Motorrad fahren zu wollen, die gesamte Freude und die Motivation nehmen, nebst der Tatsache, dass das Verletzungsrisiko steigt, wenn Du mit einer für Dich ungeeigneten Maschine unterwegs bist.

    wie habt ihr euer erstes Motorrad gekauft

    Ist so glaube ich nicht der richtige Weg wenn Du es mir gleichtätest wie ich beim Kauf des ersten Töffs.

    Bin aber beim Wiedereinstieg in etwa so vorgegangen mit einem Fragekatalog:

    Der Kauf des Motorrads findet erst mal im Kopf statt.

    - Welche Art Motorrad soll es sein? Neu oder Occ? Budget, etc.

    - Was kommt gar nicht in die Tüte? -> Ausschluss

    - Welche Gruppe Motorräder kommen aufgrund Meiner Physis nicht in Fage?

    - Nur von einer bestimmten Marke? -> Zum Bsp. aus Nähe zum nächsten Service Punkt?

    - Kaufe ich mir ein gedrosseltes Motorrad welches mir auch in der Kategorie A (>35 Kw) genügen wird?

    Wenn Du Dies alles für Dich geklärt hast, ist dies schon mehr als die Hälfte.


    Teil 2: Probieren, probieren, probieren geht über studieren :winking_face: :top:

    Habe hierfür Events genutzt von Herstellern und Händlern und vom grösseren Roller bis hin zum Supersportler alles durchprobiert :top:

    Bin aber auch gezielt auf Händler zu und habe Probefahrten vereinbart.


    Lange Rede, kurzer Sinn.

    Es gibt soviel Möglichkeiten zu einem Motorrad zu kommen, aber ich empfehle methodisches und vernüftiges Vorgehen.

    In Deinem Fall; gehe mal davon aus dass Du bis dato auch nicht Roller gefahren bist; würde ich ein Töff auslehnen oder mieten um auf einfache Weise die Basics, Sicherheit und Praxis zu erlangen.

    Empfehle Dir unverschalte "Maschinchen" welche leicht sind und Dir guten Stand bieten, im Bereiche 250 bis 400 Kubikzentimeter wie beispielsweide Kawa Z250 300 400.

    Den Kauf eines eigenen Motorrades hinauszuschieben auf einen Zeitpunkt zu welchem Dir viel klarer geworden ist, was Du möchtest und auch Probefahrten besser beurteilen/nutzen kannst.

    Der Preis für den Frieden ist ewige Wachsamkeit

  • Wie hab ich es gemacht:

    Mein erstes Motorrad habe ich in der RS gekauft:

    - Da war ein Vorfall, da musste ein Motorrad verlegt werden, aber kein Fahrer war vorhanden. Da wurde gefragt: "Wer kann das?", Kollege meldet sich. Er kann aber nicht fahren, da das Motorrad verkehrt ist (Schalten rechts, 1N234 - von oben nach unten...; Fussbremse links). Ich, etwas vorlaut: "Das kann doch nicht so schwer sein, ist wie Velofahren, nur ohne Anstrengung". Der Korporal: "Zeigen" - Ich fahre und es geht.

    - Der Kollege haut mich danach an, er habe ein Motorrad zu Hause, dass er nicht brauche. Für einen 100er gehört es mir. Er brauchte den 100er sofort (Fakausgang) und ich besass ein Motorrad, ohne es je gesehen zu haben.

    Wie sollst du es machen (Meine Meinung):

    - Occassion, nicht zu teuer, wenig Sturzteile

    - Probesitzen, Probefahren: Wenn die Höhe passt und du ein gutes Gefühl hast für das Lenken, Manovrieren, etc. ists gut.

    - Dein Traumtöff sollte der sein, den du beherrscht und nicht der, der anderen gefällt.

    - Zeitpunkt: der Lernfahrausweis ist 4 Monate gültig, in denen musst du den 12 h Kurs fertig haben. Also kannst du bereits jetzt das Motorrad kaufen und losfahren. Nach dem Kurs verlängert sich die Gültigkeit des LFA auf 12 Monate.

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    warmal: Suzuki TS125, Honda CM125, Honda CB750 F1, BMW R80 GS, Suzuki LS650, Kawasaki ER6n

    ist: BMW R 1200 R LC

  • Wenn Du noch gar nichts hast, könntest Du zuerst mal hierhin gehen:


    Cornu Master School Schnupperkurs


    Da kriegst Du alles gestellt und erst noch 2 Tage Fahrpraxis.
    Ist nicht günstig, aber Du weisst, was auf Dich zukommt. Leider war dann für meine Freundin klar, dass sie nicht beginnt Motorrad zu fahren.


    Du musst aber bis 21. März 2025 warten. Andererseits hast Du all die Jahre auch schon nicht gewusst wass Du verpasst, dann kannst Du auch noch 3 Monate warten. :winking_face:

    In Polyamorie mit:

    • Moto Guzzi Stelvio 1200 8V NTX, Moto Guzzi California II, BMW F650 GS, Honda CRF 250 L

    Getrennt von:

    • TS 50 ER, RD 125 (2 Zyl.), RD 125 LC RD 250 YPVS, VF 750 C

    Guzzi on tour

  • Finde es super, dass du Meinungen einholst, Chrissi .:sehrgut: Recherchiere alle Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen Töffmodelle selbst und halte deine konkreten Ansprüche nach Prio sortiert fest. Beispiel: 1. Preis bis maximal 7000 CHF, 2. Sitzkomfort, 3. ...

    Ich sehe einige Punkte anders:

    1. ) Man beginnt Töfffahren mit einer Idee, die sich nach deinem Karrierenbeginn als Töfffahrerin für dich persönlich als völliger Quatsch herausstellen kann. Erst, wenn du selbst einen Töff fährst, merkst du nach und nach, was dir am meisten Spass macht. Das lässt sich weder mit Probesitzen noch kurz Probefahren definitiv herausfinden. Für Anfänger fühlt sich jeder Töff am Anfang wackelig an, du fährst mit jedem Töff unsicher und gehemmt. Dazu kippen dir Töffs am Anfang oft um und das kann teuer werden, je nach Vereinbarung.
    2. ) Es gibt zu viele Arten Töff zu fahren, so dass du sowieso nicht alles testen kannst, ausser du fackelst 2-3 Jahre herum, machst allerlei Schnupperkurse, gehst an Töff-Events, befragst 1000 Erfahrene (die auch unterschiedliche Meinungen haben), aber hast die Prüfung noch immer nicht - mach die ganze Testerei, während du den Grundkurs machst, Fahrpraxis sammelst und die Prüfung machst. Du wirst deine ganze Töffkarriere immer mal wieder was ausprobieren.
    3. ) Beispiel: Ich wollte am Anfang unbedingt einen Sportler haben, habe mich aber vom Händler überzeugen lassen, dass ein naked bike (Yamaha MT-07) zum Starten besser wäre. Ich war tatsächlich begeistert vom Bike, habe damit Fahrpraxis gesammelt und die Prüfung gemacht. Nach und nach habe ich aber gemerkt, dass ich mit dem Töff lieber ins Gelände will, wozu die (sehr empfehlenswerte) MT-07 nicht geeignet ist. Nach einem Jahr habe ich dann auf eine Reiseenduro gewechselt und mit der bin ich momentan sehr glücklich. Das wird sich eines Tages bestimmt ändern und dann wird es wieder was anderes.

    Fazit: Was du jetzt entscheidest, ist nicht für die Ewigkeit. Mach deine Vorabklärungen, aber leg dann einfach mal mit was los.

    Im TF nur für's Töfffahren, Grillieren und Dummschwätzen. Alles andere: 404.

  • Kauf kein Motorrad welches Du nicht gefahren bist!


    Chrissi Nimm solche Verbote bitte nicht zu ernst. Es ist gut gemeint von Bidu, aber etwas kurzsichtig.

    Ich sag mal so: tausende Leute haben schon ein Motorrad gekauft, bevor sie es gefahren sind (gerade Neueinsteiger), und sehr viele haben es nicht bereut. Und wenn doch, dann wechselst du halt. Ein Motorrad ist kein Eigenheim und auch kein Ehepartner. Da dürfte die Hemmschwelle zum Wechsel hoffentlich recht tief sein und der finanzielle Abschreiber ebenfalls (sofern du nicht neu kaufst)

    Nutze deine Unvoreingenommenheit als blutige Anfängerin, kauf das, was dir gefällt (Probesitzen natürlich empfehlenswert) und lerne damit umzugehen. Mehr als Optik, plus minus Sitzposition, in deinem Fall fester Stand mit den Füssen im Stehen, und dann noch allenfalls der Klang, das reicht in aller Regel völlig aus.

    Was will man als blutige Anfängerin beim Probefahren gross feststellen, da is alles ja komplett neu und die wenigsten fühlen sich gleich von Anfang an auf jedem Bike total sicher, sodass sie sich auf Details konzentrieren können, auf die ein alter Hase beim Fahren Wert legt.

    Und wenn du den Lernfahrausweis in der Tasche hast, dann das gekaufte Bike natürlich sofort einlösen, da spricht überhaupt nichts dagegen. Im Gegenteil, ich empfehle sogar schon einige Erfahrungen zu sammeln, bevor du an den Grundkurs Gehst. Ein Grossteil des Motorradfahrens funktioniert ja zum Glück intuitiv. Und auch hier zeigt die Erfahrung von tausenden Einsteigern, dass diese Herangehensweise normalerweise gut genug funktioniert.

    Einer ist immer schneller - zum Beispiel ich :winking_face:
    Quod gratis asseritur, gratis negatur

  • Kann da Boo fast voll zustimmen (der Klang wäre bei mir jetzt kein Kriterium, ausser er wäre wirklich Schei...). Zur eigentlich Frage, dem Kauf des ersten Motorrades:

    Ich habe als B-Ausweis-Besitzer mit A1 begonnen. Gab damals (gibts vielleicht immer noch) von einer Motorrad-Zeitschrift mit Kurzbeschreib aller damals im Angebot stehenden Motorräder. Hab mich da schlau gemacht und mich für das Motorrad entschieden, welches mich am meisten angesprochen hat (Honda Varadero XL 125). Bei Ricardo dann eine ersteigert (kein Probesitzen, keine Probefahrt) und ein paar Jahre lang damit glücklich rumgefahren. Beim Umstieg auf die A-Klasse ähnliches Vorgehen, einfach vor dem Kauf des (tiefer gelegten) Occasions-Motorrad mit einem erfahrenen Kollegen anschauen gegangen (er ist es probegefahren (aber nur zum Herausfinden, ob der Motorrad technisch i.O. war), ich nicht - immerhin bin ich sie probegesessen). Gekauft, mehrere Jahre damit glücklich rumgefahren.

    Bei mir hat das funktioniert, aber ich habe offenbar auch irgendwie so eine Standartgrösse. Ich hab mich bis jetzt auf fast allen Motorrädern, die ich gefahren bin, ziemlich schnell sehr wohl gefühlt (könnte allerdings auch sein, dass ich schlicht gefühlslos bin).

    Noch eine Anmerkung zum Grundkurs: Der Grundkurs ist keine Fahrstunde. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer bereits das Motorrad insofern im Griff haben, dass sie sicher im Strassenverkehr unterwegs sind (war zumindest zu meiner Zeit so). Wer glaubt, Fahrstunden zu benötigen, sollte diese bei einem Fahrlehrer vor dem Grundkurs nehmen.

    Tipp: Besprich das am besten in einem direkten Gespräch - da geht das Frage-Antwort-Spiel viel einfacher und schneller (zum Bespiel an einem Freitagsgrill oder sowas ähnlichem).

  • Nimm solche Verbote bitte nicht zu ernst

    Ich mach noch setze ich Verbote in Kraft :winking_face:

    Ausserdem ist über Chrissy quasi nichts bekannt um auch geziehlt Ratschläge erteilen zu können.

    Gesagtes steht im Kontext es nicht wie meine Tochter zu machen welche voller Euphorie übereilig einen neuen Töff gekauft hat, ausnahmsweise wirklich der falsche für Sie und dann nach Grundkursen und ein paar Plumser aufgegeben hat.

    Es gibt soviel Möglichkeiten zu einem Motorrad zu kommen, aber ich empfehle methodisches und vernüftiges Vorgehen.

    Zitiere mich an dieser Stelle mal selbst.

    Beim meinem ersten Töff ging das auch völlig anders.

    Mich hat die Hausecken- Müttersöhnchen- Töff von den Eltern geschenkt bekommen- und Zierstreifen anbringen- Gang masslos genervt.

    Meine Zeit war gekommen nach vier Jahren 250er und 440er Kiesgruben und Geländeausritten und nach dem erst mal meine Eltern mir verboten haben Töff zu fahren. (soviel zum Thema früher war ALLES besser)

    Ziel war klar -> Blöffsäcke zersägen.

    The Gangtöff:

    Yamaha DT 125 Luftgekühlt 14 PS

    Mein Töff:

    SWM 125 GS + Crossdrehschieber + grösserer Bing Vergaser 28 PS -> später noch etwas Ware von spanischen Modellen 175 ccm :winking_face:

    1 Kriterium: Leistung, Leistung und Leistung (ups das sind ja 3) :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Der Preis für den Frieden ist ewige Wachsamkeit

  • probe fahren, probe fahren, probe fahren.......zu empfehlen finde ich sowas von dümmlich bei jemandem der nicht mal überhaupt schon mal aufm Töff gesessen ist......geschweige irgenwie damit hantiert hat im trockenen.........BZW: wie soll er das überhaupt bewerkstelligen zu mind. nur mal gesetzlich ohne Check ? ? oder, ein seriöser Händler rückt 100% keine Maschine heraus ,wenn jemand einfach nur den LÖLI" vorweisen kann gerade noch bei 0 -km Erfahrung

    und was ist das allenfalls übeerhaupt auf einem priv. abgesperrten Gelände diese komischen kurzen Hüpfer machen können, wenns doch darum geht die Bindung des Lebens zu eruieren...:zany_face:


    dieses probe fahren ist wie Wein degustieren ,wenn man überhaupt noch nie jemals einen Schluck Wein getrunken hatte in seinem Leben..........und was ists dann schlussendlich erst mal ? eine saure Brühe von der man beschwippst werden kann ...:winking_face_with_tongue:.....nicht mehr und nicht weniger.........

    und als Anfänger z.b. bei zwei sog. versch. alltäglichen rotWeinen gleich den bestimmten alles entscheidenden Unterschied heraus zu schmecken.........na ich weiss nicht.....:thinking_face:


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    zu meiner Zeit waren halt noch 2 Jahre 125 obligat..........bei mir wars ein Zeitungsinserat , früher noch ohne Bildchen.....ich schaute nur auf die ccm und den Preis und fragte den Kollegen der mich zum töfffahren verführt hatte was er zu den km, Jahrgang und Marke meine...

    bzw. von irgend welchen Modellbezeichnungen hatte ich nicht die geringste Ahnung ich kriegte mit Müh und Not gerade paar Namen von gängigen Töffmarken zusammen.....das war in dem Sinn eigentlich alles was ich über Töffs wusste ok es gab da die Harrys , Sportmaschinen , irgendwie normale und welche wo man in den Dreck hinaus konnte.... ...:zany_face:

    zufälligerweise wars dann ein honda-chopperchen (CM 125 C ) und der Bodenkontakt bereitete zufälligerweise halt auch keine Probleme (mit 173 bin ich schliesslich auch nicht unbedingt der längste)


    der Kollege brachte mich am Tag X ausm tiefen AG ins baslerische Büsserach......es war das erste mal, dass ich überhaupt aufm einem TÖFF sass bzw. gar mitfahren konnte , auf seiner sugi GSX 1000.......ich musste noch warten bis die Leute von der Arbeit kamen und mein Kollege hatte aber keine Zeit um zu warten.....

    tja....auf der Quartierstrasse kurz 1x 70-80m hin und her gefahren und los gings direkt über den Passwang nach Langenthal-Brugg als ob ich noch nie was anderes gefahren wäre.......

    das Autobillett hatte ich auch erst seit paar Monaten aber keine eigene Karre....bzw. was kuppeln war wusste ich also.....

    und ein Sackgeldverdunster hatte ich auch nie besessen..........

    das einzige das ich mit Motor kannte war unser Rasenmäher zuhause...und selbst den musste man noch stossen...:rolling_on_the_floor_laughing:

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    tja ich bin noch heute dafür....die ersten paar 1000km auf nem 125ger zu machen um das generelle Handwerk zu lernen..........ein 125 mit seinen eher wenigen Kilos und Leistung generiert halt schon um einiges weniger Kräfte die es allenfalls abzufangen gilt z.b. bei einem FahrFehler............


    ich war letztes Jahr dabei wo ein blutiger Anfänger nen 500 honda rebel bei Brugg zuerst 2-3h aufm grösseren abgeschiedenen Parkplatz unter Anleitung seines Kollegen (der ihn mit seiner Maschine her brachte/ fuhr) und mir hin und her fuhr.........als dunkle Wolken aufzogen verdrückte ich mich....die beiden fuhren dann schlussendlich noch irgendwo ins bernische


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    ich mag es jedem gönnen der heut zu tags gleich mit einer schweren Maschine beginnen kann......die erlaubten max. 48PS oder was reichen nun mal wirklich um dicke "" überall "" , immer mit dem üblichen Verkehr ""mindestens"" mit zu schwimmen ...:top::top:


    ich bin dann dafür nach 30000km und 3 Saison direkt ohne irgendwelche Probleme was das handling etc. betrifft auf eine fast 330kg MAschine umgestiegen wo ich kaum auf den Boden kam (pan European 1100)......dann nach 3/4 Jahren bzw 15000km umgestiegen auf ne 400kg Wumme (Goldschwinge).......auf der wurdens dann 50000 freizeit-km in 5 Jahren .Wink_Smiley

    .

    mach langsam es eilt

    .

    31 Mal editiert, zuletzt von chrigi2025 (30. Dezember 2025 um 13:28)

  • Ich kann nicht mehr warten!

    dann los! :grinning_face:

    ich schliesse mich treedz und Boo an. wenn du noch keinen traumtöff im auge hast, rechne damit, dass du in zwei jahren vielleicht umsteigen willst. insofern empfehle ich dir fürs erste eine gut gepflegte und nicht zu alte occasion.

    Oder wie habt ihr das gemacht? 🙂

    ich war damals (mit 25) auf ein bestimmtes modell versessen: yamaha dt125. ich hatte keine töfffahrer im umfeld, kaufte ohne töff-fahrpraxis (auto war ich schon gefahren) eine einjährige occasion und hatte meine erste fahrerfahrung auf der überfahrt von biel in den aargau. ich hatte eine tolle zeit mit der dt.

    randnotiz aus den geschichtsbüchern: damals durfte man als neueinsteiger maximal 125er fahren.

    i know a place where no cars go

  • Hallo

    Erstmal viiiiielen viiiielen DAnk für eure wiederum sehr ausführlichen und hilfreichen Antworten! Dieses Forum ist wirklich ganz toll, hätte nie gedacht, von völlig Fremden so viel Hilfe zu bekommen!

    Das mit dem Zitieren habe ich irgendwie nicht im Griff.

    Ich sehe, dass es hier unterschiedliche Meinungen gibt, an die ganze Sache heran zu gehen und das ist auch gut so. Dann kann ich mir die mir sympathischste und meiner Ungeduld entsprechende aussuchen :winking_face:

    Bidu: Denkst du wirklich, es gäbe hier einen Gentleman oder natürlich auch gerne eine Gentlewoman, die mal mit mir in ein Motorradgeschäft und mich beim Aussuchen ein wenig unterstützen würde? Ein feines Kafi und Znüni oder Zvieri würde selbstverständlich offeriert. Ich wohne in Langenthal, Arbeitsplatz in Basel.

    Also das mit dem Probefahren ist für mich verlockend , aber leider etwas unrealistisch, da ich noch nie auf einem Töff gesessen bin , nein, auch nicht auf einem Roller, wie jemand gefragt hat. Was für mich wichtig ist, dass ich mit beiden Füssen möglichst Bodenhaftung habe, der Töff nicht gedrosselt ist, aber auch nicht weniger als die 35 kw bietet.
    Habe nach euren Empfehlungen schon einige Tests auf Youtube angeschaut. Mir gefällt die Honda CB500, Honda NC750X, aber wohl etwas schwer, Kawasaki Z400, oder Versys 650, Yahama MT03 oder MT07, Colove 500 X Adventure (mein Favorit).

    Nicht zu viel studieren, hat jemand geschrieben . Ja, bin eben keine 30 mehr und muss schon auch die Vernunft ein bisschen einschalten :grinning_face_with_smiling_eyes: Aber von meiner Art her neige ich schon dazu, spontan und abenteuerlustig zu sein.

  • der Töff nicht gedrosselt ist, aber auch nicht weniger als die 35 kw bietet.
    Habe nach euren Empfehlungen schon einige Tests auf Youtube angeschaut. Mir gefällt die Honda CB500, Honda NC750X, aber wohl etwas schwer, Kawasaki Z400, oder Versys 650, Yahama MT03 oder MT07, Colove 500 X Adventure (mein Favorit).

    Ich will jetzt nicht der Tüpfli-Schisser sein...

    Aber:

    Wenn du einen Töff haben willst der nicht gedrosselt ist und doch die volle Leistung haben willst (dies ist ja so wie ich gelesen habe ein Kriterium) würden einige Motorräder, die du aufgezählt hast aus der Liste fallen. Evtl. verstehe ich dich da auch etwas falsch mit den "nicht weniger 35kw und nicht gedrosselt" aber:

    MT07 hat 72?PS = Muss man somit drosseln

    Versys 650 hat 67PS = Drosseln

    NC750X hat etwa 58PS? = Drosseln

    Z400 und MT03 haben 30/42PS = Nicht die vollen 35kw/48PS

    Colove 500X hat 43PS = Ebenso nicht die vollen 48PS

    Die einzige Maschine die mir in den Sinn kommt aktuell die wirklich 48PS hat aber man nicht drosseln muss sind die Honda CB500er sei es Naked/Sportler/Racer.

    Ich habe SERVER sein Auto beleidigt und muss darum diese Signatur tragen.

    ⬆️ Und ich stehe dazu 🫡