Testbericht K60 Ranger inklusive Testgeschichte

Das Töff-Forum Team wünscht euch allen ein frohes Fest, und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf viele weitere gemeinsame, unfallfreie Kilometer im 2026!
  • Soo nach fast 20000km auf dem Hinterreifen und 4000km auf dem Vorderreifen ist es mal Zeit für einen Reifenbericht.

    Getestet wurde der Reifen auf einer Honda CRF 300 Rally. Sämtliche Untergründe auf verschiedenen Orten waren dabei. Kiesgrube, Wald und Feldwege sowie Asphalt. Schlamm, loser Kies, verdichteter Kies, Geröll, Schnee und Eis Sand (nass und trocken) war alles dabei.

    Der Reifen besitzt ne sehr lange Lebensdauer nach über 8000km hatte der Hinter Reifen mehr als 2-3mm Profil.


    Die Mischung könnte meiner Meinung nach griffiger sein. Trotzdem war ich sehr überrascht.


    In der Kiesgrube bei leichtem bis Starken Regen damals K60 Ranger hinten und Anakee Wild corne fuhr ich damit im Singeltrail auf Humus und Wurzeln, Schlamm, Geröll, Kies und Sand. Der Reifen hat mich sehr überrascht. Bis auf Sand war ich sehr zufrieden mit dem Reifen. Im Sand könnte er besser sein.

    Nächster Test war in Alicante.

    Schon bei der fahrt nach Alicante musste ich den Reifen bei minus 7 Grad auf gefrohrenen Stücken Testen. Darum bin ich kurzzeitig auf Landstrasse ausweichen. Danach folgten etwa 1000km Autobahn bevor es auf Naturstrassen und Landstrassen zum Campingplatz ging.
    Schlamm und Kies war der Untergrund und ich wahr sehr beigeistert.

    Regen, Wolken und Sonne war das Wetter. Am letzten Tag sogar auf Schnee und Eis. Allerdings war maximal 1mm Schnee oben auf dem Kiespass.

    In technischen passagen mit tiefem Schlamm versagt der Reifen definitiv. Die 3 km waren damals äusserts Schweisstreibend :face_with_tears_of_joy:.

    Auf tiefem nassen, weichen Schlamm wo schneller gefahren werden kann, kommt man zwar sehr gut vorwährts aber es war nicht das gleiche wie wenn ich beispielsweise einen Mitas C-17/C-02, Michellin Tracker, Enduro Medium oder ähnliches montiert hätte. Wahrscheinlich währe auch ein Anakee Wild besser gewesen.



    Auf einer passage mit sehr viel tiefen loosem Gröll hat mich der Reifen wieder überrascht. Obwohl nach der Videoanalyse der vorderreifen schon immer wieder nach rechts und links wollte. Da es aber Flach war konnte ich mit mehr Gass und etwas Körpereinsatz mein Motorrad gut halten.

    Auf der Strecke hoch zur Sierra del Charche durfte ich die letzten Km hoch und runter auf Schnee und Eis fahren. Da hat mich der Reifen sehr positiv überrascht.


    Der Heimweg war 50km Landstrasse und 1660km Autobahn und am Schluss nochmals 5km Landstrasse. Und da konnte ich den Schneetest durchführen. Auf dem Heimweg laufend die Wetterapp beobachtet und immer war die rede das der grosse Schneefall erst zwischen 06.00 und 08.00 los geht. Ich war noch voller Energie und kein Funke von Müdigkeit, beide Thermoskannen mit Ingwerthee waren noch voll. Also entschied ich mich durchzufahren. Hatte einfach nicht das nötige vertrauen in den Reifen und wollte nicht damit bei Schneechaos fahren. Doch das Schicksal wollte wohl das ich den Reifen auf Schnee und Eis Teste.
    :grinning_face_with_sweat:

    Es waren noch etwa 500km die Blase meldete sich zum entleeren die Tankstelle war 1km entfernt. Also warum nicht noch ein kurzes Päuselchen. Voller Energie und mit positiver Einstellung das ich noch 2 mal Tanken muss bevor ich zuhause ankomme. Es war zwischen 03.00 und halb 4 also ich richtig Basel fuhr. Kaum auf der Autobahn fings leicht zu Schneien an. Das hat mich natürlich nicht von der guten Laune abgehalten. Doch der Schnee wurde mehr und die Autobahn hatte die Fahrbe von Schwarz auf weiss gewechselt. Doch der Reifen hatte keine Anzeichen gemacht, dass ich die Autobahn verlassen sollte. Der Schneefall wurde stärker die sicht schlechter. Pannenblinker rein und Tempo auf 70/80 reduziert und nahe am Pannenstreifen gefahren. Der Reifen hielt bestens. Im Rückspiegel die lichter eines LKW mit Flutlicht tempo etwas reduziert, das er mich überholt. Kurze Zeit später war er vor mir und ich konnte wieder etwas mehr Gass geben. Ok ich hab den Reifen wohl unterschätzt hatte ich mit guter Laune Gedacht. Igendwann musste ich leider den LKW ziehen lassen. Wieder kaum noch sicht und keine Tankstelle in der nähe. also Rastplatz raus und warten bis die Sicht besser wird. Nurnoch 300km bis nach Hause und dan das.:pouting_face:

    2.5 Stunden später wurde der Schnee zu Regen der Winterdienst hatte die Autobahn zwischenzeitlich auch recht gut geräumt und die fahrt ging weiter. Die Einspurstrecke war zwischen plattgedrückt und Match. Hier stösste beim beschleunigen der Reifen an seine Grenzen. Brauchte den Pannenstreifen zusätzlich um auf Tempo 100 zu beschleunigen und mich in den Verkehr einzugliedern.

    Die letzten 5km waren Nebenstrassen mit Neuschnee und plattgedrücktem Schnee. Das mochte der K60 Ranger nicht so sehr und musste sehr achtsam mit dem Gass arbeiten.


    Zusammenfassend lässt sich Sagen

    Das ich den Reifen sehr mochte. Gesegnet mit einer langen Lebensdauer ist der Reifen perfekt für einen Geländeurlaub mit vielen Kilometer. Auf asphaltierten, kurvenreichen Strassen ist der Reifen sehr gut fahrbar.

    Für die Wüste würde ich allerdings andere Reifen aufziehen. Und für den Winterreifen einsatz ist die Mischung definitiv nicht griffig genug.

    Würde der Reifen ne Griffigere Mischung, Lammelen in den Stollen tieres Profil, kleinere Stollen und mehr Negativprofil haben, könnte der Reifen einen perfekten Partner für alles sein.