Hallo Zusammen,
mir ist vorgestern etwas passiert was ich so nicht kenne. Motorrad aus der Garage, auf in die Vogesen mit der Sozia, im Dorf stirbt mir plötzlich der Motor ab. Vor Ort Sicherungen kontrolliert, an Kabeln gewackelt, nichts...also erst mal die Dicke nach Hause geschoben und in der Garage nachgemessen. Batterie 0V, noch nie gesehen, ist eine Lithiumbatterie.
Gut...die Dinger sind satanisch teuer, Honda ruft da 550.- aus, da ist noch Elektronik verbaut. Also Batteriewechsel problematisch, was wenn es die neue direkt wieder nimmt? Erst mal Netzteil an die Honda, Licht geht, Pumpe geht an, kein Kurzschluss. In der Landi billige Batterie geholt, Motor gestartet, läuft alles, Spannung bei über 14V, Lichtmaschine läuft. Scheint also die Elektronik in der Lithiumbatterie genommen zu haben...
Nun die grosse Frage in die Runde, was ich nicht verstehe, warum geht das Motorrad aus? Bei allen Motorrädern (und Autos bisher) konnte man z.B überbrücken oder anschieben, der Strom von der Lichtmaschine reicht um das alles am Leben zu halten. Beim Motorrad hatte ich schon schlechte Laderegler, dann natürlich nicht. Aber bei einem Motorrad womit man eine Weltreise machen soll kann das doch nicht sein..? Hatte jemand mit der AT schon mal so etwas?
Ich bestelle jetzt erst mal die neue Lithiumbatterie, der Rest scheint ja in Ordnung zu sein. Hat jemand die AT schon umgebaut auf das Batteriefach vom 2016/2017 Modell mit der normalen AGM Batterie? Ich bin nicht sicher ob das passt, denke aber nicht dass am Chassis wirklich etwas geändert wurde.
Vielleicht habe ich ja Glück und jemand hat das schon hinter sich und eine gute Lösung ![]()