Drosslung Yamaha wr450 F

  • Hallo Zusammen

    Ich habe eine Yamaha WR 450 F in aussicht.

    Problem der ganzen sache ist, sie ist nicjt mehr gedrosselt und teile sind nicht vorhanden.

    Gibt es hier jemand der erfahrung mit diesem Model und Drosslung hat.

    Würde mich um Hilfe und Infos freuen

    gruess roma

  • Die erste Frage welche sich mir stellt ist die, was Du denn mit einer gedrosselten WR machen willst (wenn MFK, dann dürfte das noch das kleinste Problem sein, die Dinger sind oft dermassen fürs Gelände "optimiert", dass man das halbe Motorrad ersetzen müsste für die MFK).

    Meine WR, hatte eine 426er, war (wie viele KTM-EXC oder andere Sportenduros) lediglich über einen Gasanschlag gedrosselt, würde mich wundern, wenn das bei der 450er nicht auch so wäre. Möglich (aber eben eher nicht anzunehmen), dass auch die Ansaugstutzen anders sind, teilweise war da auch nur eine Art Unterlegscheibe mit einem Loch als Reduzierung des Durchmessers vorhanden).

    Frag am Besten einen Yamaha-Händler (mit Angabe des Baujahres und dem Typenschein) oder direkt Yamaha Schweiz (Hostettler), als Selbstscharuber kannst Du das dann problemlos selber einbauen.

    Und (dürfte aber eh schon klar sein, wenn man sich für solche Sportmodelle interessiert): diese Geländesport-Maschinen werden für das eingesetzt wofür sie gebaut sind (also harten Einsatz, oft mit entsprechenden Lizenzen - oder sogar Rally-Umbauten, was dann bei der MFK eben für rote Köpfe sorgt), ich habe selten Maschinen zum Verkauf gesehen die nicht total runtergerockt und im Grunde für eine Totalrevision gut waren (Motor hält maximal 20'000 Kilometer, im Renneinsatz eher die Hälfte). Aber eben: dürfte ja, wie Ölwechsel alle 500Km oder Ventile alle 30 Betriebsstunden eh schon klar und somit problemlos als Selbstschrauber machbar sein.

    Ich traure meiner für Rallys optimierte WR bisschen nach, aber irgendwann hat man halt genug Unfälle gehabt und muss es ruhiger angehen lassen - mag's jedem gönnen, der das entsprechende Gelände (und natürlich einen Hänger um dahin zu kommen) hat, damit er diese feinen Teile wirklich artgerecht einsetzen kann.