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  2. Yam660

Beiträge von Yam660

Das Töff-Forum Team wünscht euch allen ein frohes Fest, und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf viele weitere gemeinsame, unfallfreie Kilometer im 2026!
  • nochmal Frage von der älteren Anfängerin

    • Yam660
    • 7. Januar 2026 um 13:31

    Die Diskussion mit/ohne ABS ist hier nicht zielführend. Einerseits ist sowieso geplant was "neueres" zu kaufen und ab 2017 war für alle EU-Neuzulassungen ABS Pflicht (ABS bei Motorrädern), andererseits ist auch keine Sportenduro (für vorwiegenden Gelände-Betrieb) gefragt wo in Ausnahmefällen das ABS nicht Pflicht war. Falls es auch was älteres sein dürfte, wollte ich nur darauf hinweisen, dass es durchaus Angebote gibt - zwingen die zu kaufen tu ich sicher keinen :smiling_face_with_sunglasses:

    Dass es dann durchaus merkbare Unterschiede in der Wirkung bzw. Regelung der unterschiedlichen ABS-Systeme gibt, ist wieder eine ganz andere Sache (auch sind Kurven-ABS, also von Schräglage abhängige Regelsysteme, noch lange nicht Standard Motorräder mit Kurven-ABS im Überblick). Dass auch solche Systeme (und Antischlupf-Regelungen und was die Elektronik sonst noch alles bietet) zweifelsfrei der Sicherheit dienen können, stellt niemand in Frage, ob es (zur Erinnerung: bis auf wenige Ausnahmen gab es ABS bis 2017 vielfach nur mit Aufpreis - wenn überhaupt!) sinnvoll ist, dass alle elektronisch eingebremst werden, is dann eine andere Diskussion. Da gab es früher quasi eine "natürliche Auslese", deshalb wohl auch der Spruch "nur alte Motorradfahrer sind gute Motorradfahrer" :winking_face:. Soll nicht heissen, dass das besser war, nur eben möglich ohne fahrende Computer rumzufahren.

    Einsteiger werden sich einfach an das System gewöhnen welches sie dann haben, Leute welche schon länger mit Regel-Systemen fahren, können sich da schon mal etwas schwer tun, wenn das System nicht wie gewohnt regelt (wobei: wenn's regelt, hat man ja eigentlich irgendwie schon einen Fehler gemacht - und kann froh sein, dass die Maschine das selber in den Griff bekommen will). Im übrigen ist ABS an der Führerschein-Prüfung deutlich im Vorteil, so gesehen hat sich das Thema ja schon selber erledigt und man kann wieder auf die Frage zurückkommen, was für eine (neuere) Maschine denn in Frage kommen könnte.

    Hier kommen dann die Test (-Fahrten / Sitzen - oder wie schon angedeutet z.B. die Test-Tage TÖFF-Testtage 2026 (Ausweis bzw. zumindest L-Ausweis nötig) oder Schnupperfahren | BMW Motorrad Schweiz (ohne Ausweis - Link nur zur Info, gibt solche Tests von vielen Herstellern bzw. Händlern) in Frage, weil man da halt nicht nur sitzt, sondern auch mal sieht wie sich das Fahrzeug Lenken, Bremsen oder auch Schalten lässt. Toll natürlich, wenn man schon bisschen fahren und somit die Test-Strecken bemühen kann (bei den Schnupper-Fahrten fährt man im Grunde nur vor dem Gebäude hin und her, so richtig aussageklärig ist das nicht), so kann man selber erFAHREN was einem am meisten liegt. Ist ja doch viel Geld, was man dem Händler hinlegt, da macht es Sinn, wenn man sich auch die Zeit nimmt um das zu finden was persönlich am meisten zusagt. Nebenbei: an diesen Test-Veranstaltungen werden oft auch Empfehlungen für die Fahrer-Schutzausrüstung abgegeben (teilweise sogar mit Rabatt angeboten), das lohnt sich hier zuzuhören (z.B. ist ein sündhaft teurer Racing-Helm in Sonder-Lackierung für die Rennstrecke und ein entsprechendes Leder-1-Teiler Kombi mit aerodynamischem Höcker und Airbag natürlich Top, für Tourenfahrer bzw. den Geschicklichkeits-Parkour bei der MFK zu absolvieren gibt es aber Modelle welche nicht nur passender und angenehmer zu tragen sind - sondern auch noch deutlich das Budget entlasten).

    Wie auch immer: viel Spass bei der Suche nach dem passenden Spass-Mobil :partying_face:

  • nochmal Frage von der älteren Anfängerin

    • Yam660
    • 7. Januar 2026 um 07:09

    Wollte keinesfalls Werbung für Maschinen "ohne ABS" machen. Wenig Km, guter Zustand und tiefer Preis - da muss man halt irgendwas in Kauf nehmen und da ist fehlendes ABS bei A- Leistung für den einen oder anderen vertretbar. Als Wenig Fahrer (und ohne Leistungsbeschränkung) ist mir persönlich ABS auch lieber, aber wenn der Preis passt und man auch offroadlastige Reisen im Programm hat (wo ABS eher hinderlich sein kann), ist ABS kein KO-Kriterium. Für Strassenfahrer bzw. Einsteiger sicher nicht verkehrt was mit ABS zu nehmen, selbst wenn es vielleicht seitens Kaufpreis einen kleinen Aufschlag kostet.

    Nebenbei: bei Einsteigern Versicherungsprämuen vergleichen - falls es ohne ABS noch teurer wird (ist mit schon heftig für u25 jährige), könnte das mit ein Entscheidungsgrund sein. Hier eher kein Thema, trotzdem mal schauen ob die eventuell in Frage kommende Versicherung hier Unterschiede macht.

    Navi hilft um Lehmann zu finden :smiling_face:

  • nochmal Frage von der älteren Anfängerin

    • Yam660
    • 6. Januar 2026 um 10:11

    oder zu Lehman Moto Lehmann AG, Riedtwil - Offizielle Yamaha Vertretung,Home

    der hätte eine CCM mit A- Zulassung: Moto Lehmann AG, Riedtwil - Offizielle Yamaha Vertretung,Occasionen Gepflegte Fahrzeuge ab Lager (nicht die neuste Maschine und kein ABS - aber genau was meine Kids sich wünschen würden). Hat natrlich auch noch andere Maschinen, müsstest halt fragen was man (und zu welchem Preis) mit A- zulassen könnte Moto Lehmann AG, Riedtwil - Offizielle Yamaha Vertretung,Occasionen Gepflegte Fahrzeuge ab Lager). Aktuell ist halt eher wenig los, aber im Frühjahr wird es sicher wieder einiges mehr an Auswahl geben, weil die Kunden sich neue Maschinen holen. Wie bei allen Händlern, einfach regelmässig mal vorbeischauen - wenn's mal Schnäppchen gibt, sind die Blitzschnell weg :smiling_face:

  • nochmal Frage von der älteren Anfängerin

    • Yam660
    • 4. Januar 2026 um 18:31

    Die Frage ist, was denn "etwas scher" genau ist. Z.B. liegt die CF-Moto 450 MT bei einem Trockengewicht von 175 Kilo (Vollgetankt und fahrfertig mit 17.5 Liter Sprit gemäss Tests um die 196 Kilo, das Leergewicht der CB500X liegt bei 199 Kilo (22YM HONDA CB500X), dazu kommen dann auch noch 17.5 Liter Sprit.

    Ja, man kann natürlich statt der X-Version mit Windschutz die "Nakte" Version (F) nehmen und liegt dann etwa 10 Kilo drunter, hat dafür aber keinen Windschutz (zudem sollte man keine Nakte mit 17 Zoll Rädern mit einer Enduro mit grösseren und schwereren Speichenrädern vergleichen).

    Natürlich ist eine kleine 1-Zylinder (z.B. Honda CRF 300 Rally - um bei reisetauglichen Varianten zu bleiben und nicht in den eher offroad-lastigen Sektor abzurutschen) mit 153 Kilo Vollgetankt ca 45 Kilo drunter, aber das ist eben ein 1-Zylinder und hat 12.8 Liter im Tank (somit 1/3 weniger - was aber auch fast egal ist, weil durch den geringen Verbrauch die Reichweite fast gleich weit liegt). Aber: die 300 Rally hat eine Sitzhöhe von 885mm während die CF-Moto bei 820 liegt (kann auf 800mm abgesenkt werden), die CB500 liegt (je nach Version) bei 785-810mm, was Leuten mit etwas weniger langen Beinen etwas entgegen kommt (alles eine Frage der Gewöhnung, ich bin mit 96cm Sattelhöhe bei der LC4 Sixdays (mit Standard-Sitzbank, die Rally-Bank war nochmal etliches höher) und 176cm Grösse auch zurecht gekommen. Aber - empfehlen würd ich das einem Einsteiger eher weniger :smiling_face:

    Kurz: man sollte sich durch das "Katalog-Gewicht" nicht verrückt machen lassen, die Frage ist viel eher wie das Gewicht verteilt ist (Vorder- oder Hinterrad) und wo das Gewicht denn sitzt. So kommt es, dass eine eigentlich bleischwere 1200er GS sich im Gelände ganz passabel schlägt, weil der Boxermotor eben ganz tief unten liegt, andere Enduros mit hochbauenden Zylindern und einem fetten Tank oben drauf brauchen da einiges mehr Kraft um auf Kurs zu bleiben - oder die Maschine mal aufzusellen, wenn sie mal hingefallen ist (was, so leid das tut, wohl jedem irgendwann passiert).

    Wenn Gewicht tatsächlich ein Thema ist (z.B. weil die Maschine auf einen Heckträger am Bus/Womo soll), ist die Ausgangslage ganz anders, da sollte man sich dann aber eher mit Hubräumen von deutlich unter 300ccm anfreunden - mit entsprechend kleinen Tanks (nicht selten deutlich unter 10 Liter). Und dann sollte die Mühle auch noch super schmal ausfallen damit sie nicht vom Träger fällt oder den Transporter beschädigt, da sind Strassensport-Maschinen mit Verkleidung raus.

    Anders rum: schau die Gewicht gar nicht an, es ist viel wichtiger, dass man mit den Füssen an den Boden kommt und trotzdem der Kniewinkel (wenn die Füsse auf den Rasten sind) auch auf längeren Touren keine Zumutung werden. Ebenfalls ist der Abstand Sitzbank-Lenker (und dessen Kröpfung) wichtig, denn je nach nach Oberkörperlänge kann das halt eher passen - oder eher nicht (Fahrer von Sport-Motorräder mit Stummel-Lenker sind da in der Regel etwas härter im Nehmen, da will man aber auch eher mit Vollgas in die Kurven und die Knieschleiffer abwetzten als gemütlich durch die MFK-Prüfung kommen).

  • nochmal Frage von der älteren Anfängerin

    • Yam660
    • 2. Januar 2026 um 18:08

    Ich würde die "Chinesen" nicht ganz abschreiben, das sind in den Meisten Fällen Kopien von KTM und BMW-Motoren (welche, welch ein Zufall, genau diese Hubräume schon seit vielen Jahren in China bauen lassen :smiling_face:). Ist somit auch kein Zufall, dass z.B. sowohl Kove wie die CF-Moto 800 bis auf die Zylinderköpfe und elektronische Steuerung dem 790er KTM Motor entsprechen - der war (bis auf die Probleme mit den Nockenwellen, welche die Chinesen durch Eigenkonstruktionen umgangen haben) noch nie ein Thema seitens Leistung oder Leistungsabgabe. Und die Vogue übernimmt den 800er (ab 26 auch 900er) BMW-GS-Motor unverändert, auch hier waren die Tests mehr als nur akzeptabel.

    Wer etwas leicht anderes will: die überarbeitete Hymalaian 452: ROYAL ENFIELD HIMALAYAN - Occasionen kaufen | MotoScout24

    Ja, ist natürlich kein Hochpreis-Mega-Super-Duper-Motorrad, aber bei den Stückzahlen welche die in Indien und dem ganzen asiatischen Raum verkaufen, dürfte man doch nur selten echte technische Probleme bekommen. Ist halt einfach aufgebaut und deshalb quasi von jedem Dorfschmied instand zu setzen, dass man damit keine Rally gewinnt ist auch klar (war aber nie das Thema dieser Reise-Motorräder).

    Aber bitte: soll nicht heissen, dass japanische (oder gar europäische) Maschinen zu teuer sind, die treffen den technologischen Geschmack der Kundschaft (oder bei italienischen Motorrädern den optischen) und bleiben weiterhin eine "sichere Bank". Bloss seitens Preis, da werden sich die hier etablierten Marken irgendwann mal was einfallen lassen müssen, denn 20-40% höhere Preise als die Chinesen wird sich auf Dauer keiner leisten können auch wenn die Produkte vielleicht noch nicht in jeder Hinsicht ganz so ausgefeilt sind wie es sich die (zahlungsfähigen) europäischen Kunden manchmal wünschen.

    Ich finde es auf jeden Fall gut, dass es wieder mehr Wettbewerb gibt und mit den Preisen welche damit unter Druck kommen, können wir Endkunden davon nur profitieren. Zudem: als eingefleischter Enduro/Reise-Offroad-Fan hat man jetzt wieder eine anständige Auswahl, da die wenigsten die Maschinen in werksauslieferungs-Zustand fahren werden (was nicht immer ein Vorteil ist, bei meinen Rally-Maschinen ist, bis auf einen kapitalen Motorschaden den ich mir auch selbst zuzuschreiben hatte immer das teure Anbau-Gerödel kaputt gegangen, an den Maschinen selber war eigentlich nie was).

    Ich freu mich auf auf die Ausstellungen der neuen 26er Kollektion - bin ja selber auch grad am schauen, was ich mir für meine für 2028 geplante Marokko-Tour zulegen soll :winking_face: (ja, dauert, aber ich weiss, dass ich ewig braucht und ich will die Maschine erst genau kennen, bevor ich mich wieder auf einen anderen Kontinent traue).

  • nochmal Frage von der älteren Anfängerin

    • Yam660
    • 1. Januar 2026 um 19:09

    vielleicht interessant: 10 A2-Motorräder mit 35 kW im Vergleich von A wie Aprilia RS660 bis Y wie Yamaha R7

    Bei solchen Tests bzw. allgemein "Testberichte" im Internet, sollte man nicht immer alles auf die Goldwaage legen, denn jeder Tester ist anders und hat auch andere Erwartungen, so bekommen manchmal auch sehr gute Motorräder etwas schlechtere Noten, weil es einfach besseres gibt (zum teilweise 3-fachen Preis, aber das ist ja den Testern egal welche die Maschinen zur Verfügung gestellt bekommen).

    Deshalb: unbedingt selber auf die Motorräder testen - selbst "hohe" Maschinen können (z.B. durch schmale Sättel) mehr Stand am Boden bringen als tiefere Maschinen mit sehr breiten Sätteln. Und ja, breit kann (je nach Vorliebe) auf Dauer bequemer sein, aber eben auch nur, wenn der Schaumstoff darunter die Härt hat welche dem Hintern passt. Somit erklärt sich (wie auch bei den Fahrwerken), dass ein 50-Kilo Pilot und einer der das doppelte wiegt schon mal deutlich unterschiedliche Aussagen machen.

    Für Nicht-Scharuber kann es hilfreich sein einen (Marken!) Händler in der Nähe zu haben, denn wenn man quasi für jede lockere Schraube zum Mech muss, ist es lästig, wenn man weit fahren muss oder nur mit 5x umsteigen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Händler kommt. Wer zumindest rudimentäre Sachen (irgendwann) selber machen will, der sollte sich auch mal anschauen wo Luft- und Ölfilter sind (selbst bei wartungs-intensiven Offroad-Enduros scheint es mittlerweile Standard, dass man bis zu 14 Schrauben und Schräubchen lösen muss um schon nur zum Luftfilter zu kommen - ich versteh das nicht, aber wenn man halt nur Strasse fährt, fällt es nicht ins Gewicht).

    Doof sind auch Kettenspanner ohne Markierungen(Kette sollte jeder selber spannen können) oder Reifen-Ventile welche so blöd verbaut sind, dass man mit handelsüblichen Tankstellen-Druckluftgeräten kaum rankommt. Wer die Räder selber abmontieren will um sich Kosten beim Reifen montieren zu sparen, ist zudem mit einem Hauptständer gut beraten (wer viel Schraubt, wird sich wohl einen extra Ständer zulegen), hier kann es sich auch lohnen mal zu schauen wie die Achs-Aufnahmen sind (je nach Marke hat es im Boardwerkzeug gar keinen Schlüssel mehr um die Räder abzumontieren). Ja, kann man sich natürlich dazukaufen, aber kostet halt wieder zusätzlich.

    "Schlecht" sind die aktuellen Motorräder nicht (wobei aktuell durchaus auch 5-10 jährig sein kann), nur gibt es natürlich Unterschiede (Bremsen/ABS oder /Fahrwerke wurden in den letzten Jahren besser, teilweise aber auch etwas wartungs-intensiver). Womit man bei der Wartung ist - hier gibt es immer noch recht grosse Unterschiede zwischen den Marken (meist nach Km, aber teilweise eben trotzdem mindestens 1x Ölwechsel pro Jahr). Je weniger man wegbauen muss für die Wartung, desto schneller ist der Mech, was sich im Preis niederschlagen kann (nicht gewaltig, aber auf Dauer...). Bei der Kove 450 (Rally-Motorrad! - nur als Beispiel) muss Endtopf und Krümmer abgebaut werden um an den seitlichen Ölfilter zu kommen, das ist für Gelegenheits-Schrauber eigentlich ein No-Go (aber eben: solche Maschinen werden von Leuten gefahren welche sowieso immer alles selber machen - schon nur um sicher zu sein, dass die Kisten dann in den teuren Sport-Einsätzen auch durchhalten).

    Seitens Preis ist aktuell die CF-Moto 450 ein absolutes Schnäppchen (als Angebot schon für knapp über 5'000 gesehen - neu mit 4 Jahren Werksgarantie), auch die kleine 310er BMW GS wird aktuell preiswert verkauft (vermutlich weil im 26 eine 450er Version kommen wird?). Ja, hat natürlich nicht ganz die 35 Kw, aber leicht, wendig, einfach zu warten und geringer Spritverbrauch. Wer die Kohle hat, wird natürlich mit der 390er KTM glücklich, die ist zwar für die kleinen Hubräume eher teuer, ist aber technisch auf einem Niveau welche die anderen schlicht nicht erreichen (braucht man als Anfänger aber nicht). Honda (neu NX500, vorher CB500) bleibt, vor allem in der Schweiz, einfach sehr teuer, allerdings muss man sagen, dass die Dinger total ausgereift sind, fast ewig fahren, selbst lange Touren erträglich machen (allerdings fehlt der Windschutz, wer den haben will, sollte sich eher die X-Varianten anschauen). Natürlich haben andere Marken auch nette 2-Zyliner Motoren, aber auf den 400er Kawas habe ich mich einfach nicht wohl gefühlt (wie erwähnt: selber testen weil da jeder was anderes nett findet) und die (alte) 650er Versis hat gerappelt wie ich es seit der 640er LC4 nicht mehr erlebt hatte (war aber eine doch stark gebrauchte Testmaschine mit Service-Bedarf, war aber halt einfach nicht mein Ding, weshalb ich auf weitere Testfahrten verzichtet hatte).

    Wie erwähnt: Papierwerte und Erfahrungen anderer helfen da nichts, man muss sich selber drauf setzen und sehen ob man sich wohl fühlt. Und wenn es passt, dann ist auch völlig egal ob die Kiste in Tests als totaler Müll verschrieben wird oder andere damit nur Ärger haben - Pech kann man immer haben (dafür bezahlt man ja bei einer Neumaschine die Garantie). Ist halt bisschen wie eine Vollkasko - die einen können sich ohne gar nicht vorstellen und anderen kommen auch ohne klar.

    Noch ganz kurz (auch wenn schon wieder zu lang geworden): wenn man mit der Maschine wirklich "nur ums Haus" fahren will, dann ist der Auslieferungszustand ab Werk absolut tauglich - Sturzbügel können sich aber trotzdem lohnen. Wer sich vorstellen kann auch mal weiter zu fahren, sollte schauen, dass es einen vernünftigen Gepäckträger hat (für eine Soft- oder Sport-Tasche) welche auch stabile Zurrösen aufweist. Den kann man gelegentlich auch für ein Topcase nutzen (praktisch um den Helm wegzuschliessen), die Case-Hersteller haben hier inzwischen für alle Maschinen passendes Zubehör im Angebot. Wer auch mal ganz weg, bzw. wochenlang unterwegs sein möchte, kann sich auch ganze Gepäcksysteme zulegen, hier lieber auf Spezialisten (wie Touratech / Zega usw.) vertrauen und das auch bezahlen - die günstigen Varianten (wie Givi mit den günstigeren Linien) machen da nur wenige glücklich (fummelig zum anbringen, billigstes Guss-Aluminium für die Träger und teilweise nicht richtig wasserdicht, das macht für weite Reisen wenig Sinn). Vermutlich hier (noch) kein Thema, aber wenn man sich auch vorstellen kann was grösseres zuzulegen was man länger fahren möchte, kann das durchaus mal ein Punkt sein den man schon beim Kauf berücksichtigen kann (nebenbei: gibt oft auch Sondermodelle mit Komplett-Reise-Ausstattung, da bekommt man für einen vernünftigen Aufpreis die Vollausstattung welche man sich später sonst sehr teuer nachkaufen müsste). Wie erwähnt: braucht man nicht unbedingt, aber die Geschmäcker sind verschieden und wichtig ist ja, dass man sich das vorher überlegt und dann eine Entscheidung trifft.

    Na dann - weiterhin viel Spass beim Probe (sitzen) und träumen vom neuen Schätzen :smiling_face:

  • Ein paar Fragen einer blutigen (und älteren) Anfängerin

    • Yam660
    • 13. Dezember 2025 um 23:44

    Boo: auf Motorrad-Entzug? Oder vielleicht irgendwie meinen (zugegeben zu langen) Beitrag missverstanden? Hab ja geschrieben, dass das eine persönliche Präferenz ist, das die bei jedem anders ist, ist durchaus verständlich :upside_down_face:.

    Ist mir doch egal was andere kaufen oder an was sie Spass haben, auch hier im Forum tummeln sich Leute von 300ccm (oder in Einzelfällen sogar drunter) bis hin zu deutlich über 1000ccm und jeder hat offenbar das gefunden was ihm aktuell zusagt. Ist doch schön, wenn man die Wahl hat.

    Bin selber gerade am rumschauen, weil ich mir was neues mit um die 800ccm zulegen will, ganz so einfach ist das selbst für "alte Hasen" nicht, wenn das Budget limitiert und der Einsatzzweck sehr gross sein soll (zugegeben: die Kiste soll auch für einen Marokko-Urlaub taugen den wir seit über 20 Jahre verschoben haben - aber auch das dauert noch eine Weile). Das meine Präferenz bei Adventure-Bikes liegt, ist kein Geheimnis, bin aber auch schon Sportmaschinen oder Tourer gefahren und hatte immer irgendwie Spass (nur halt nicht dauerhaft, was erklärt, weshalb ich öfters mal was neues ausprobiert habe).

    Dies eben der Grund, weshalb ich der Meinung bin, dass man offen sein soll für alles, das kann sich mit den Jahren (oder dem Budget) auch schon mal ändern.

    Somit kein Stress: einfach mal die Händler und/oder Ausstellungen abklappern und sich alles ansehen was es so gibt, da lässt sich sicher auch für Einsteiger was finden was passt - und wenn's optisch zusagt, ist ja umso besser :smiling_face:

    Na dann - fröhliche Winterfahrten (oder Planung der Touren für nächste Saison, ist ja genau die richtige Zeit um sich mit neuen Ideen einzudecken und stundenlang nette Videos im Internet runterzuladen).

  • Ein paar Fragen einer blutigen (und älteren) Anfängerin

    • Yam660
    • 12. Dezember 2025 um 18:07

    Möglichkeiten gibt es viele, das dürfte aus den obigen Beiträgen klar werden - somit läuft es auf persönliche Präferenzen raus, aber die hat man eben als Anfänger(in) noch gar nicht

    Persönlich bin ich kein Fan von gedrosselten Maschinen (wieso eine technisch ausgereifte, potente Maschine abwürgen, nur damit sie in eine Kategorie passt?). Lieber was kaufen, was vom Werk "offen" genau in A- passt, dann ist da nichts dran was nicht unbedingt sein muss. Hat ausser Vorteil beim Gewicht auch Vorteile beim Preis (zB brauchen die Bremsen nicht für 200 kmh ausgelegt zu sein und der Geschwindigkeits Index der Reifen ist geringer - was sich beim Reifenwechsel auswirken kann. Schon klar, wer viel Geld für eine neue Maschine bezahlt, kann die später "öffnen" für die grosse Prüfung - aber das will und braucht nicht jeder, zudem kann es ja sein, dass man doch mal Lust auf ein anderes Einsatzgebiet (Copper, Reisen, Offroad usw) bekommt und da die vorhandene Maschine einfach nicht wirklich taugt

    Kurz: schau Dir die Tests (viel im Internet zu finden) der A2 Maschinen an, da gibt es einiges was explizit für die 35 kW Klasse gemacht wurde - und wirklich Spass macht. Auch wenn das Gewicht meist überzeugt - ein 1 Zylinder kann nie die Bandbreite eines 2 Zylinders bieten und vibriert deutlich mehr (offroad egal, da schüttelt wegen Untergrund und Stollenreifen eh alles), dafür brsucht ein 4 Zylinder (eher selten in der Hubraumklasse um 500ccm mit 35 kW) deutlich mehr Drehzahlen - was auf Sprit Verbrauch und Wartung geht. Ich finde die neueren cb500f toll, seit der neuen Gabel ist auch das Fahrwerk richtig gut gelungen (ist auch ok bei älteren Modellen, aber halt besser bei den neueren). Zum Vergleich mal 390er KTM oder GS 310 probieren, die Himalayan könnte seitens Sitzhöhe knapp werden. Wenn die Gebrauchtpreise (zu) hoch erscheinen, mal bei den Chinesen vorbeischauen, eine CF Moto 450 gibt es ladenneu mit Werksgarantie für den Preis einer 2-3 jährigen Japanerin.

    Aber: es muss auch gar nicht so viel Hubraum sein, evtl findet man schon bei 250-300 ccm etwas was ins Budget passt (ich finde die Gebrauchtpreise gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig, aber das sieht jeder anders).

    Einfach als Anregung zu sehen, es führen bekanntlich viele Wege zum Ziel.

  • Off Topic: Arbeitgeber wechsel in Probezeit

    • Yam660
    • 5. Dezember 2025 um 15:02

    OK - 300.- pro Monat für 100% macht aufs Jahr dann halt doch was aus (sind aber nicht wirklich relevant, wenn man eh nicht mehr als 80% arbeiten darf). Aber eben (sie sphil schon angemerkt hat): längerer/teurerer Anfahrtsweg, eventuell etwas teurere Verpflegung oder zusätzliche Kosten für Parking usw - und die 300.- sind nebst den dafür zusätzlichen Abgaben schnell mal deutlich weniger. Wie beschrieben: wenn man das Geld unbedingt braucht, stellt sich ja eigentlich die Frage gar nicht, wenn es "nice-to-have" ist, dann muss man eben abwägen ob das für die Work-Life-Balance passt :nerd_face: (ich hab das Problem nicht, bei mir ist 120% Work gegen Null Life - ab Rentenalter ändert sich das dann total, was ich mir irgendwie auch noch nicht so wirklich vorstellen kann :woozy_face:)

  • Off Topic: Arbeitgeber wechsel in Probezeit

    • Yam660
    • 5. Dezember 2025 um 14:50

    Ich stelle mir eher die Frage ob 300.-- für 20% mehr arbeiten Sinn machen... (vielleicht hab ich's ja auch nur missverstanden). Man kann's auch anders sehen: ohne Geld geht's nicht, aber wenn man es nicht wirklich braucht, hat man vermutlich mehr von einem weiteren freiten Tag pro Woche - z.B. für Motorrad-Touren :winking_face_with_tongue: (nicht zu vergessen, dass mehr Lohn auch mehr Lohnabgaben und mehr Steuern sind, rein finanziell müsste man sich das also gut durchrechnen, vor allem wenn dann der Arbeitsweg noch länger (oder Zug/Bus deutlich teurer) sind.

    Wenn man das Geld braucht (da Vertrag mit 80% unterschrieben aber vermutlich nicht das KO-Kriterium) dann dürfte der aktuelle Arbeitgeber sich offen zeigen, wenn man noch in der Probezeit was "passenderes" gefunden hat, dafür ist ja die Probezeit da (muss ja auf beide Seiten passen).

    Des es sich im Lebenslauf nicht sonderlich gut macht mit so Short-Term-Job-Hoppings ist dann was anderes (wie auch die weniger hohen AHV- und PK-Beiträge bei Teilzeit-Arbeit, welche einem Jahrzehnte später noch Schwierigkeiten machen könnten), gibt somit einiges ausser rein moralische Bedenken welche da ins Spiel kommen können.

    Auf jeden Fall klar und offen kommunizieren (z.B. mit dem aktuellen Arbeitgeber besprechen), eventuell zeigt sich der aktuelle Arbeitgeber ja offen für Anpassungen auf seiner Seite oder hat die Möglichkeit nach einer gewissen Zeit dann eben doch mehr % anzubieten. Wenn nicht, so wird er auch einsehen, dass es für Dich halt leider nicht ganz 100%ig passt - und Arbeitnehmer zu beschäftigen welche nicht voll motiviert sind, bringt dann gar niemandem was - schon gar nicht den Kid's die es letzten Endes ausbaden müssen.

    Einen Rat kann man da schwerlich geben, sowas muss jeder mit sich selber ausmachen. Ich selber sehe das relativ pragmatisch - die Wiese nebenan sieht von weitem immer grüner aus, mit der Zeit ist es dann eben doch auch nur eine Wiese. Wenn's Gründe gibt welche klar für einen Wechsel sprechen, dann kann man es ja mal versuchen, die Zeit wird zeigen, ob's die richtige Lösung war :winking_face:

  • Adventuregepäck am Motorrad

    • Yam660
    • 3. Dezember 2025 um 13:06

    Ist natürlich auch eine Lösung das "Gepäck" in der Unterkunft zu lassen (andere haben sich das sogar per Post von einem Standort an einen anderen versandt), konnte man beim Eingangs-Tread halt nicht ahnen, dass das auch eine Option wäre :flushed_face:. Bei fetten Gepäcksystemen wird der Träger selber dann aber vermutlich doch am Töff bleiben, gerade bei knackigeren Passagen sehe ich da ein potenzielles Risiko sich zu verletzen (ich hab mir den Unterschenkel gebrochen weil der Rahmen von meinem vollgetankten 140 Kg Bike (mit ca. 70 Km/h, also relativ gemütlich auf Piste gefahren) draufgeknallt ist - und das trotz stabilem Tech 7 Enduro-Stiefel, das dürfte bei einem Hilfs-Heckrahmen für Alukoffer nicht deutlich besser ausgehen. Was Werkzeug anbelangt, lohnt es sich mit Kollegen abzusprechen, eine halbe Werkstatt mitzuschleppen geht sowieso nicht - und wenn genau der Schlüssel fehlt den man bräuchte, hat man auch Pech gehabt (kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: zumindest zu Hause mal schauen wie weit man mit Boardwerkzeug kommt - Honda findet es offenbar nicht mal mehr nötig einen Schlüssel beizulegen mit dem man die Hinterrad-Schraube oder die Vorderrad-Achse lösen kann um einen Platten zu flicken - dafür hat man einen Spezialschlüssel für die Kerze welche bei modernen Maschinen im Grunde nie den Geist aufgibt...). Wenn man's bisschen verteilen kann, wird's vom Umfang und Gewicht erträglicher, aber man hat dann halt mal Pech, wenn man auf eine Faust ne Runde abseits der üblichen Routen machen will. Bei den (schon fast unzähligen) Reifenwechseln hat zudem rausgestellt, dass es Reifen-Modelle gibt welche man auch mit maximaler Gewalteinwirkung und richtig grossen Hebeln (hab ich gar nie mitgeschleppt, nur zu Hause gebraucht oder in der Rally-Kiste dem Veranstalter zum Transport überlassen) nur mit viel Anstrengung von der Felge bekommt (wieder rauf war meist einfacher - wobei das bei Mousse dann auch wieder ein anderes Thema ist). Anders gesagt: nur weil's mit einem Modell mal problemlos geklappt hat, muss das nicht bei allen passen - auch hier lohnt es sich zu Hause im Warmem mal zu testen ob das denn auch mit den Reise-Schlappen funktioniert. Wenn man in der Pampa im Regen im Dreck steht (wenn möglich noch ohne Hauptständer) mit platten Reifen, hält sich die Lust an solchen Aktionen erfahrungsgemäss in Grenzen, da ist man froh, wenn man sich nicht noch mit unpassendem Werkzeug rumärgern muss.

    Soll, wie immer, nur eine Anregung sein wie man was lösen könnte - nicht wenige begnügen sich (auch in den Ferien im Ausland) mit einer Pannenhilfe und fahren damit gar nicht so schlecht :winking_face:, zudem kann man sich dann eben gleich die Anschaffung von viel Werkzeug und damit Gewicht am Motorrad sparen (in Griechenland hab ich nix gebraucht, nicht mal Luftfilter reinigen war nötig - kein Wunder, wenn man immer wieder auf schneebedeckten Strassen fahren muss :woozy_face: und dabei Reifen für Marokko aufgezogen hat welche selbst sehr vorsichtiges Gasgeben nur mit durchdrehenden Rädern quittieren). War bisschen blöd gelaufen (ist ja immer so :smiling_face_with_halo:), wollten 5 Wochen nach Marokko, aber wegen Irak-Krieg hat uns die Botschaft in Rabat nahegelegt Länder zu bevorzugen wo man nicht mit Unruhen rechnen muss - dann hat die Zeit nicht mehr gereicht um nochmal neue Reifen zu bestellen bzw. aufzuziehen).

    Na dann - fröhliche Reise-Vorbereitung :smiling_face_with_sunglasses:

  • Adventuregepäck am Motorrad

    • Yam660
    • 2. Dezember 2025 um 12:45

    Meine Erfahrung ist: so wenig wie nur irgendwie möglich - und was unbedingt mit muss so zentral und tief wie es nur geht. Alles ausserhalb von (auch nur falls wirklich nötig) Sturzbügeln macht keinen Sinn (entweder die Taschen sind nach einem Sturz Schrott - oder man kann sich die schweren und teuren Sturzbügel gleich sparen weil die Kiste ja eh auf die Taschen fliegt). Nur zu Befestigungszwecken Bügel zu montieren macht keinen Sinn im Offroad Bereich, ja jedes Kilo mehr schlicht eins zu viel ist. Beim Bild mit der Triumph frag ich mich wer den Trumm denn mehrmals pro Stunde von Boden aufheben kann - da dürfte erst mal einiges an Kosten fürs Fitness-Center anfallen (und selbst dann....).

    Reifen Hebel kann man irgendwo mit Kabelbinder an den Rahmen Pappen, eventuell auch auf die Schwinge (eben - so tief wie möglich). Alternativ an den Motor Schutz, da passt auch ein zusätzlicher Kasten (zB beidseitig abgedichtetes Wasserrohr mit Schellen - gibt natürlich im Handel auch teure Alukästen) dran, dann passen auch die Ersatzschläuche rein.

    Sonst ein vernünftig dimensionierter, mit stabilen Riemen befestigter Tankrucksack mit Kartenttasche (als Backup falls das Navi mal spinnt), da passt natürlich auch das Handy rein.

    Hinten Sattel Taschen (Schwerpunkt runter!) und auf den Sitz eine kleine Gepäckrolle. Topcase ist viel zu hoch und verleitet zuviel zu packen - spätestens wenn einem die Kiste mal hinterher fliegt, wäre man froh, wenn man das Teil nicht in den Rücken geballter bekommt. Gepäck Systeme, so hübsch sie auch aussehen, sind mit den Adapter irre schwer (meine Sattel Taschen waren prall gefüllt leichter als das Gepäcksystem mit leeren Alukoffern auf der Afrika Twin), auch hier wieder das Thema Gewicht, was auf härteren Etappen jeden übers Limit bringt.

    Schon klar: wer nur Asphalt oder mal ein ungeertes Strässchen fährt und sowieso davon ausgeht die Mühle nie abzulegen (geschweige denn wegzuwerfen oder andauernd ausbuddeln zu müssen wegen weichem Tiefsand), der kann auch ne 400 Kilo Maschine zu Zweit mit Zusatz Gepäck fahren (war auch nice nur der Pan European), hat aber mit Offroad Tour etwa so viel zu tun wie ein schwerer SUV in der Stadt Zürich.

    Nach 15x Tunesien, Griechenland und 2x Marokko ist erstaunlich mit wie wenig man zurecht kommt - und selbst das lässt sich unterbieten. Eine Gruppe Italiener waren mit Sportenduros in Tunesien und hatten gerade mal je einen Rucksack der kaum grösser als ein reines Trinksystem war (eine Ersatz Unterhose reicht für 2 Wochen...) auf dem Motorrad dann ein Schlafsack mit Biwackhülle, sonst nur Kreditkarte. Essen gibt es überall und ab und zu mal ins Hotel zum Duschen - schon ist der Drop gerutscht. Muss man natürlich nicht so machen, zeigt aber, dass es eben auch gehen würde - wenn man den Fahrspass in den Vordergrund stellt.

  • Töff- / Motorradbekleidung Shops

    • Yam660
    • 30. November 2025 um 12:02

    War gestern bei https://www.motoshop46.ch/ - hatte nicht erwartet, dass sie so unterschiedliche Auswahl haben. Ist zwar nicht riesig und bisschen vollgestellt, aber alles da von Sport über Touring /Adventure bis zu richtig hartem Cross-Kram (man muss bisschen suchen vieles ist im oberen Stock).

    Preise für CH akzeptabel und nette, kompetente Beratung , die Preise liegen aber deutlich höher als zB reine Onlineshops wie XL Moto. - selbst mit Black Friday Rabatt. Da ich neue Stiefel brauchte und mir unsicher war wie Offroadlastig die ausfallen sollen (bin Jahrzehnte lang Tech 7 gefahren, ist mittlerweile überdimensioniert für "alte Herren" :winking_face:) wollte ich die Dinger halt testen und hab dann auch was gefunden was mir passend scheint.

    Kurz: Ostschweiz hat einiges an Auswahl und mal lokale Shops unterstützen ist ja durchaus OK.

  • Töff- / Motorradbekleidung Shops

    • Yam660
    • 27. November 2025 um 17:17

    Nur kurz: auf der ersten Seite mit der Aufstellung von diversen Shops ist MSK in Kollbrunn noch aufgeführt - die haben inzwischen geschlossen MSK MotoShop Kollbrunn GmbH in Liquidation | Moneyhouse. War ein ziemlich grosser Shop, spezialisiert auf italienische Sachen (auch Bikes), hatte wohl einfach zu wenig (Lauf-)Kundschaft (und italienische Grössen sind teilweise auch etwas speziell, sieht man zB auch bei Sidi-Schuhen).

    Relativ gross (war ganz überrascht) ist die Klamotten-Ausstellung beim Motocenter St. Gallen, allerdings schien mir die Auswahl etwas reduziert (bei IXS z.B. nicht alle Linien vorhanden). War zu wenig lange da um zu checken wie viel Fachwissen seitens Verkäufer(in) vorhanden war, irgendwie haben wir da den Draht nicht so gefunden (muss aber an mir liegen, möchte mich auch nicht als Kunden haben...).

    Wer im Raum Winterthur (ausser 3W der wirklich riesig ist) noch was sucht: Bekleidung (bei Hobi-Moto). Haben immer wieder mal gute Angebote und fahren die Klamotten selber, das kann bei nötiger Beratung schon mal ein Vorteil sein. Und: bei 3W gibt es teilweise "Schnäppchen" von Rukka oder Held, insbesondere die Top-Linien (welche seitens Preis normalerweise für die wenigsten eine Alternative sein könnten) bekommt man teilweise zu Preisen der normalen höherpreisigen Linien, fährt dann aber eben die State-of-the-Art Kollektion. Muss man nicht, aber wenn die Sachen perfekt passen und für einmal auch noch halbwegs bezahlbar sind, sind die Vorjahres-Kollektionen immer einen Blick wert.

  • Suzuki GSX-R 750 K5 drosseln A2 ?

    • Yam660
    • 27. November 2025 um 16:58

    Bin diverse Maschinen (24 kw und 35 Kw Probe gefahren, weil wir was für meine Jungs haben mussten welche beschränkt fahren müssen. Und da war z.B. die 650er Bandit -S- mit 24 Kw nicht schwächer als die CB500F. Ja, die 390er Duke fühlte sich auf den ersten Metern etwas potenter an, aber ich glaub das hat mehr mit gem (geringen) Gewicht als mit dem Motor selber zu tun. Mir persönlich ist Leistung inzwischen ziemlich egal, ich finde wenig Gewicht im Alltag einfach viel angenehmer (zu wenig ist aber auch Mist, die Maschine sollte schon "satt" auch auf Asphalt zu fahren sein).

    Mag natürlich sein, dass der Vergleich 4-Zylinder zu 2 Zylinder (bzw. 1 Zylinder) natürlich auch die persönlichen Vorlieben wiedergibt, ich kann's mittlerweile nicht mehr leiden, wenn man Maschinen im 5-Stelligen Drezahlbereich fahren muss, damit man halbwegs Leistung hat.

    Es bleibt halt einfach dabei: man sollte offen sein für alles und einfach kreuz und quer alles durchprobieren - und wenn man aufgrund Alter der Maschine bzw. Leistungsgewicht gar keine Wahl hat, sind 24 Kw eben auch immer noch deutlich besser als ein 50ccm Roller :smiling_face_with_smiling_eyes:.

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